Kompletter Reiseführer: Wohin im November in Europa?
Der November ist ein Geheimtipp für Europa-Reisende: Flüge und Hotels sind 30 bis 50 % günstiger als in der Hochsaison, südliche Kulturmetropolen locken mit milder Herbstsonne ohne Warteschlangen, und die Saison für Thermen sowie Polarlichter läuft auf Hochtouren.
Wo ist es im November in Europa noch warm und sonnig?
Für echtes T-Shirt-Wetter im November bieten die Kanarischen Inseln (Santa Cruz de Tenerife, Las Palmas) 24°C Luft- und 22°C Wassertemperatur. Auch Zypern (Paphos, Ayia Napa mit 22°C), Madeira (Funchal, 22°C), Malta (Valletta, 21°C), Kreta und Andalusien (Sevilla, Málaga mit 20°C) verwöhnen mit viel Herbstsonne.
Welche Städtereisen lohnen sich im November ohne Touristenmassen?
Rom, Lissabon, Athen, Sevilla, Palermo oder Valencia zeigen sich im November bei angenehmen 16–20°C von ihrer entspanntesten Seite – ganz ohne Sommerhitze und Schlangen vor dem Kolosseum oder der Akropolis.
Wo findet man die schönsten Thermen und heißen Quellen?
Wenn draußen kühle Herbstluft herrscht, gibt es nichts Schöneres als 38°C warmes Thermalwasser unter freiem Himmel: in den historischen Heilbädern von Budapest (Széchenyi & Gellért), in Islands Blue Lagoon und Sky Lagoon bei Reykjavik, in den vulkanischen Quellen von Ponta Delgada (Azoren) oder in Bath, Karlovy Vary und auf Ischia.
Welche Städte bieten im November die gemütlichste Herbstatmosphäre?
Vor dem Trubel der Weihnachtsmärkte im Dezember bezaubern mittelalterliche Städtchen mit Ruhe und Charme: Brügge und Gent mit nebligen Grachten und Pralinen, Colmar und Annecy mit Fachwerk und Fondue, oder Edinburgh und York mit historischen Teehäusern und Kaminfeuer-Pubs.
Wo kann man im November in Europa Polarlichter sehen?
Ab November sorgen lange dunkle Nächte nördlich des Polarkreises für erstklassige Bedingungen zur Beobachtung der Aurora Borealis – besonders in Tromsø und auf den Lofoten (Norwegen), in Rovaniemi (Finnisch-Lappland) sowie rund um Reykjavik und Akureyri (Island).
